In vollem Gange

Gönnen wir auch der Erde eine Auszeit!

Internationaler Tag zur Bekämpfung von Sand- und StaubstürmenWelttag der Seen
01.Juli.2026 ~ 31.Aug..2026

Internationale Tage und die Initiative zur Wiederherstellung von Mutter Erde

Anlässlich des Internationalen Tages zur Bekämpfung von Sand- und Staubstürmen (12. Juli) und des Welttags der Seen (27. August) starten wir im Juli und August die Kampagne „Gönnen wir auch der Erde eine Auszeit!“.


Diese Kampagne wurde ins Leben gerufen, um die Initiative zur Wiederherstellung von Mutter Erde zu unterstützen, die von der Freiwilligengruppe „Globale Hoffnungsträger“ der Gemeinde Gottes des Weltmissionsvereins aus der Taufe gehoben wurde. Die Initiative ist eine gemeinsame Aktion, an der das globale Dorf mit dem Herzen der Mutter Erde teilnimmt, um die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften und Ökosystemen zu stärken, die durch Klimakatastrophen und Umweltzerstörung geschwächt sind, und letztendlich einen lebendigen Planeten wiederherzustellen, auf dem vielfältige Lebensformen in Harmonie zusammenleben können.


Auch die Erde braucht eine Ruhephase

Genauso wie wir in unserem hektischen Alltag ausreichend Ruhe brauchen, um gesund zu bleiben, braucht auch die Natur Zeit, um sich zu erholen. Vögel ruhen sich nach langen Wanderungen aus, Bären halten Winterschlaf, und Wälder brauchen Zeit, um sich im Wechsel der Jahreszeiten zu regenieren. Und wie steht es um die Erde, die alles Leben in sich birgt?


Seit 4,5 Milliarden Jahren nährt die Erde unzählige Lebewesen und bietet ihnen sauberes Wasser, frische Luft und fruchtbaren Boden als Lebensraum. Doch mit dem rasanten Anstieg der Treibhausgasemissionen durch menschliche Aktivitäten seit der Industrialisierung trägt die Erde eine immer schwerere Last. Heute ist die durchschnittliche Temperatur der Erde im Vergleich zum vorindustriellen Niveau um mehr als 1,5 °C gestiegen, und jährlich werden über 37 Milliarden Tonnen Kohlendioxid freigesetzt.Global Carbon Project Infolgedessen treten Anzeichen der Klimakrise – wie Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände und Wüstenbildung – immer häufiger weltweit auf.


Vom Land zum Meer: Die Auswirkungen von Sand- und Staubstürmen

Aktuell sind über 150 Länder von Sand- und Staubstürmen betroffen. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und die Vereinten Nationen (UNO) haben den Internationalen Tag zur Bekämpfung von Sand- und Staubstürmen initiert, um die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und eines nachhaltigen Land- und Wassermanagements zur Bewältigung dieses Problems zu unterstreichen. Obwohl diese Stürme natürlichen Ursprungs sein können, werden sie durch menschliche Aktivitäten wie nicht nachhaltige Landnutzung, rücksichtslose Abholzung und übermäßigen Wasserverbrauch erheblich verschärft.


Laut UN gelangen jährlich etwa 2 Milliarden Tonnen Sand und Staub – das entspricht dem Gewicht von 307 Pyramiden – in die Atmosphäre. Dies verschlimmert die Bodenerosion, verringert die landwirtschaftliche Produktivität und verstärkt die Luftverschmutzung. Staubpartikel, die Tausende von Kilometern zurücklegen, transportieren Krankheitserreger und Schadstoffe und verursachen Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beim Menschen.  Etwa 7 Millionen Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig an den Folgen von Feinstaubbelastung und Staubstürmen.WHO


Staubstürme transportieren zudem Krankheitserreger und Pilze vom Land in die Ozeane und verursachen dort tödliche Krankheiten in Korallenriffen. Staub, der ins Meer fällt, trübt das Wasser, blockiert das für die Photosynthese notwendige Sonnenlicht und löst giftige Algenblüten aus, die marine Ökosysteme zerstören.UNEP


Seen und Süßwasserökosysteme: Die Quelle des Lebens

Der Welttag der Seen wurde ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Süßwasserökosystemen und den Schutz von Seen, Feuchtgebieten und Wasserressourcen zu schärfen. Weltweit gibt es über 117 Millionen Seen, die etwa 4 % der Erdoberfläche bedecken. Die UNO erklärt, dass Seen 90 % des verfügbaren flüssigen Süßwassers auf unserem Planeten speichern und damit Trinkwasser und Lebensgrundlagen für Milliarden von Menschen sichern.World Lake Day


Seen mindern außerdem Überschwemmungen, indem sie bei Starkregen Wasser speichern, und erhalten die Artenvielfalt, indem sie Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna bieten. Sie sind weit mehr als einfache Wasserspeicher; sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Klimaregulierung. Gesunde Süßwasserökosysteme absorbieren Kohlenstoff und stabilisieren das lokale Klima – die Grundlage für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Natur.


Doch heute sind die Seen und Süßwasserökosysteme der Welt ernsthaften Bedrohungen ausgesetzt. Schadstoffe aus Haushaltsabwässern, Industrieabwässern und der Landwirtschaft verschlechtern die Wasserqualität, während Plastikmüll das Überleben von Wasserlebewesen gefährdet. Steigende Temperaturen, Dürren und erhöhte Verdunstungsraten infolge des Klimawandels lassen den Wasserspiegel der Seen sinken und stören das empfindliche Gleichgewicht der Süßwasserökosysteme.


Gönnen wir auch der Erde eine Auszeit!

Die Zunahme von Sand- und Staubstürmen und die Krise der Seen und Süßwasserökosysteme sind keine isolierten regionalen Probleme mehr. Menschliche Aktivitäten – wie übermäßiger Ressourcenverbrauch, rücksichtslose Landnutzung und immenser Energieverbrauch – bedrohen die Gesundheit unserer Luft, unseres Wassers und unserer Böden und verändern Ökosysteme weltweit grundlegend. Um diese Umweltprobleme zu lösen, sind persönliche Maßnahmen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und Ressourcenverschwendung im Alltag genauso wichtig wie die gemeinsamen Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft.


Juli und August sind Monate, in denen viele Menschen Urlaub machen. Wie wäre es dieses Mal, wenn Sie sich und der Erde eine wohlverdiente Auszeit gönnen?


Kleine Maßnahmen wie die Verwendung von wiederverwendbaren Bechern und Behältern sowie das Einstellen der Temperatur von Heizung und Klimaanlage auf optimale Werte können CO₂-Emissionen und Ressourcenverschwendung deutlich reduzieren. Darüber hinaus ist es eine gute Gewohnheit, den Wasserhahn abzudrehen, wenn man ihn nicht gerade beim Händewaschen oder Duschen benötigt, und ein Taschentuch statt Einwegtaschentüchern zu verwenden. Dies ist eine hervorragende Grundlage für den Schutz unserer Wasser- und Waldressourcen. Laut der US-Umweltschutzbehörde (EPA) verbraucht ein laufender Wasserhahn etwa 1,3 Liter Wasser pro Minute. Indem Sie den Wasserhahn achtmal täglich für jeweils 10 Sekunden abdrehen, können Sie 10,4 Liter Wasser sparen. Eine Erhöhung der Raumtemperatur um 1 °C spart etwa 7 % Energie.KEA


Genießen Sie Ihren Urlaub und tragen Sie mit jeder noch so kleinen Maßnahme zum Schutz der Erde bei – zum Erhalt von sauberem Wasser und gesunden Ökosystemen und damit zu wertvollen Veränderungen für unsere globale Umwelt.

Dauer der intensiven Durchführung:

01.Juli.2026 ~ 31.Aug..2026

Aktionspunkte

  • 1
    Benutzen Sie wiederverwendbare Becher und eigene Tassen.
    (Jährliche CO₂-Reduzierung: 87 kg)
  • 2
    Nutzung von Mehrwegbehältern und -verpackungen für Speisen zum Mitnehmen und den Lieferdienst
    (Jährliche CO₂-Reduzierung: 150 kg)
  • 3
    Erhöhung der Zimmertemperatur um 2 °C bei Kälte und Absenkung um 2 °C bei Hitze
    (Jährliche CO₂-Reduzierung: 150 kg)
  • 4
    Drehen Sie den Wasserhahn beim Einseifen unter der Dusche ab.
    (Jährliche CO₂-Reduzierung: 25 kg)
  • 5
    Drehen Sie den Wasserhahn zu, wenn Sie beim Händewaschen kein Wasser benötigen.
    (Jährliche CO₂-Reduzierung: 0,9 kg)

Zusage zur Umsetzung

Schließen Sie sich der Aktionsverpflichtung an und geben Sie ein Versprechen für die Erde ab.

Dies sollte ausschließlich zum Zweck der Berechnung statistischer Daten für Maßnahmen gegen den Klimawandel und zur Übermittlung dieser Daten an verbundene Organisationen und Sonderorganisationen der Vereinten Nationen verwendet werden.

41.297Personen aus 46Ländern haben an der Kampagne teilgenommen!

Dadurch habe ich 33.248kg CO₂-Emissionen eingespart.
  • Benutzen Sie wiederverwendbare Becher und eigene Tassen.
    8.025 kg
  • Drehen Sie den Wasserhahn beim Einseifen unter der Dusche ab.
    2.523 kg
  • Erhöhung der Zimmertemperatur um 2 °C bei Kälte und Absenkung um 2 °C bei Hitze
    13.437 kg
  • Nutzung von Mehrwegbehältern und -verpackungen für Speisen zum Mitnehmen und den Lieferdienst
    9.189 kg
  • Drehen Sie den Wasserhahn zu, wenn Sie beim Händewaschen kein Wasser benötigen.
    72 kg
Tägliche Überprüfung